Der BeWo-Bote
Bevor der Bewobote durch unsere Redaktionsarbeit dicker und bunter wurde, gab es ihn schon als Informationsblatt der Mitarbeiter an die Eltern. Eines Tages hatte ich die Idee, dass wir doch hier neue Mitarbeiter vorstellen könnten und fragte einige Bewohner, ob sie mitmachen wollten. Die Begeisterung war spontan und wir verabredeten uns zu unserem ersten Redaktionstreffen mit einem unschuldigen Opfer, einem Schulpraktikanten. Ein Mitschnitt dieses Treffens hätte etwa so ausgesehen:
Anka: Na, was könnten wir denn mal fragen?
Redakteure: Schweigen
Schüler: Also...
Anka: Wart mal ab, es wird schon noch was kommen
Redakteure: Schweigen
Anka: Wisst ihr denn schon, wie er heißt?
Redakteure: Schweigen
Anka: Also ich fang mal an. Wie heißt du denn?
Schüler: Klaus
Redakteure: Schweigen
Anka: Was könnte man denn noch fragen. Wisst ihr denn schon, woher er kommt?
Redakteure: Schweigen
Schüler: Also, ich komme aus Würzburg und gehe dort in die elfte Klasse.
Redakteure: Was ist dein Lieblingsessen?
Schüler: Kartoffelgratin
Redakteure: Schweigen
Das sollte zunächst genügen, um einen Eindruck zu vermitteln von unseren mangelnden Fähigkeiten, was die Arbeit in der Redaktion betrifft.
Aber wir haben uns in den vergangenen Jahren unglaublich entwickelt. Eine der Sternstunden der Redaktionsarbeit war es für mich, als wir das Büro unseres neuen Chefs gestürmt haben (einen von uns musste er noch hoch schleppen), um ein Interview zu bekommen über das Trainingswohnen.
Jeder wusste etwas zu fragen! Wegen der Festschrift hatte der Bote drei Monate Pause – und was finde ich in meinem Fach? Artikel von fleißigen Redakteuren. Alle Achtung und auf ein Neues im Herbst!
Übrigens: Die aktuelle Ausgabe unseres BeWo-Boten ist für alle Vogthöfler im Mitgliedsbereich unter "Ihre Downloads" hinterlegt...

